Letzte Aktualisierung: 13. September 2017

Protestsong13. Februar 2014DeutschlandDeutschland

Das Antiwindkraftlied

Text und Musik von Martin Caba (Rhöner Säuwäntzt)

Aus unserem Wald, ja, da wird ein Industriepark gemacht;
zweihundert Meter hohe Windräder mit Blinklicht in der Nacht.
Sie reden uns ein, dass man die Welt mit Windkraft retten kann,
dabei ziehen sich Industriewölfe bloß ein grünes Schaffell an.

Die Leute, die denken, Windkraft, das wäre eine saubere Sache,
denen sage ich nur, das habe ich zuerst auch noch gedacht,
aber Windkraft, die zerstört Natur und bringen tut sie nichts.
Ich frage mich, wer die Umwelt vor den Umweltschützern schützt!

Refrain

Selbst wenn das ganze Land mit Windrädern voll steht,
nützt das Ganze einen Scheißdreck, wenn der Wind nicht richtig weht.
Trotzdem machen die Betreiber damit noch ein Geschäft,
denn das Geld für diesen Mist, das wird uns Bürgern abgepresst!

Refrain

Ein paar wenige Genossen wollen einen Bürgerwindpark bauen
und es stört sie nicht, dass sie den Bürgern ihre Welt versauen.
Die Natur, die wird zerstört und es wird immer schlimmer
wegen einer Hand voll skrupelloser Ökosubventionsgewinnler.

Refrain

Ich tue mir das Hirn zermartern, doch eins verstehe ich nicht:
warum lässt uns die Gemeinde da einfach so im Stich?
Doch dann kam mir die Antwort und es war mir alles klar:
die Chefs von der Genossenschaft sind im Gemeinderat.

Refrain

Kaum ein Windpark rechnet sich trotz hoher Subventionen
und ihr wollt mir erzählen, so ein Scheißdreck tut sich lohnen!